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Mitgliederversammlung und Beiratssitzung der Sozialstation

17.4.2026

© J. Klopprogge
Vertreter der Mitgliederversammlung und des Beirats sowie die genannten Mitarbeitenden der Sozialstation

Im Rahmen der diesjährigen gemeinsamen Mitgliederversammlung und Beiratssitzung blickte die Sozialstation auf ein erfolgreiches Jahr zurück und stellte zugleich aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen in den Mittelpunkt.

 

Den Auftakt machte Simone Filippkis von der IAV-Beratungsstelle. In ihrem Bericht wurde deutlich, dass die Nachfrage nach Beratungsleistungen kontinuierlich steigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Demenz, das viele Angehörige vor große Herausforderungen stellt. Um hier gezielt zu unterstützen, ist für den kommenden Herbst eine Schulungsreihe für pflegende Angehörige geplant.

 

Helga Bachmann, Pflegedienstleitung der Sozialstation, gab einen praxisnahen Einblick in den Alltag der ambulanten Pflege. Sie berichtete insbesondere über die positiven Effekte der KI-gestützten Dokumentation. Zwar lasse sich die Pflege von Menschen nicht digitalisieren, wohl aber die begleitenden organisatorischen Prozesse. Ziel sei es, den Zeitaufwand für Dokumentation und Verwaltung zu reduzieren, um mehr Zeit für die direkte Betreuung der Patienten zu gewinnen. Auch die Digitalisierung der Leistungsnachweise sowie die verschlüsselte Kommunikation mit Hausärzten über die Telematikinfrastruktur (KIM) ist gestartet.

 

Johannes Klopprogge, geschäftsführender Vorstand der Sozialstation, zog eine insgesamt sehr positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre. Die Einrichtung steht wirtschaftlich stabil da und ist personell hervorragend aufgestellt – eine Situation, die im Gesundheitswesen keineswegs selbstverständlich ist. Gleichzeitig mahnte er, sich auf diesen Erfolgen nicht auszuruhen. Die angekündigten Sparmaßnahmen in der Gesundheitspolitik könnten die Arbeit der Sozialstation künftig erheblich beeinflussen.

 

Pfarrer Daniel Fritsch, Vorsitzender des Aufsichtsrates, berichtete über die Arbeit des Gremiums. In vier Sitzungen pro Jahr werden zentrale strategische Themen beraten. Er lobte ausdrücklich das Engagement aller Mitarbeitenden sowie das professionelle Management, das maßgeblich zum Erfolg der Sozialstation beiträgt.

 

Auch die beiden Bürgermeister Kreiter (Kirchardt) und Haucap (Siegelsbach), die dem Beirat angehören, würdigten die Arbeit der Sozialstation. Sie betonten die große Bedeutung der Einrichtung für die kommunale Daseinsvorsorge.

 

Im Anschluss an die ordentliche Mitgliederversammlung wurde zudem eine Satzungsänderung beschlossen. Diese dient insbesondere der Modernisierung der Vereinsarbeit. So sind künftig unter anderem Sitzungen und Beschlussfassungen auch in elektronischer Form möglich.

 

Hintergrund:
Die Sozialstation ist ein gemeinnütziger Verein. Mitglieder sind die evangelischen Kirchengemeinden im Einzugsgebiet Bad Rappenau, Bad Wimpfen, Siegelsbach und Kirchardt. Im Beirat sind Vertreter der Kommunen, des Landkreises, der katholischen Kirchengemeinden sowie der Krankenpflegevereine vertreten.

 

Weitere Infos gibt es auf www.sozialstation-badrappenau.de sowie auf Instagram und Facebook unter „Sozialstation Bad Rappenau“.

 

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